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Borreliose naturheilkundlich behandeln

Borreliose ist eine schwerwiegende Erkrankung die unbehandelt zu einer immensen Schädigung der Organe (Milz, Lunge, Niere, Herz), des Nervensystems und des Gehirns führen kann. Die Erfahrungen aus meiner Praxis zeigen, dass Patienten häufig über Jahre rein symptomatisch gegen die Symptome z. B. mit Schmerzmitteln, Antirheumatika, Physiotherapie oder auch mit Psychopharmaka gegen eine angebliche Depression behandelt wurden, ohne dass die wirkliche Ursachen der Beschwerden differentialdiagnostisch einwandfrei abgeklärt worden sind. Erst der große Leidensdruck der Betroffenen führte über meine Praxis zu einer eindeutigen Diagnose. Die Basis für eine solide Behandlung und Regeneration konnte gelegt werden.  

Schätzungen zu Folge sind inzwischen 60 % aller Bundesbürger mit Borrelien infiziert. In meiner Praxis sehe ich eine steigende Zahl von Patienten mit chronischer Borreliose.

Die Symptome einer chronischen Lyme Borreliose reichen von Schmerzen zwischen den Schulterblättern, Nackensteifigkeit, Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen (Myalgien), Rückenschmerzen entlang der Wirbelsäule und im Lendenwirbelbereich, wandernde Schmerzen in Ellenbogengelenken, Kniegelenken, Großzehengelenken, Missempfindungen, Taubheit, Kribbeln in den Extremitäten. Die Schmerzqualität reicht von unangenehmen ziehenden bis hin zu kaum erträglichen brennenden Schmerzen.

Vom Patienten zunächst selbst nicht bemerkt, ergibt sich eine psychische Veränderung. Er wechselt zwischen Depression und Aggression – ein Zustand der von seiner Familie häufig als unerträglich beschrieben wird. Im weiteren Verlauf gesellen sich heftige Existenzängste und Verzweiflung dazu.

Leider werden viele chronische Fälle in den allgemeinmedizinischen Praxen nicht erkannt. Allein die Frage, ob sich der Patient an einen Zeckenbiss erinnern kann, führt häufig zu einer Fehldiagnose. Die meisten Menschen (über 50 % aller betroffenen Patienten) können sich nicht an einen Zeckenbiss erinnern. Auch die als Leitsymptom genannte Wanderröte, das Erythema migrans, tritt in nur wenigen Fällen so deutlich um die Einstichstelle auf, dass ein Laie dies als auffällige Erscheinung erkennen würde. Von uneinsehbaren Stellen am Rücken ganz abgesehen. Niemals darf darum als Ausschluss einer Borreliose das nicht vorhanden sein eines Erythema Migrans oder die fehlende Erinnerung an einen Zeckenstich, gewertet werden.

Die Wanderröte ist dazu nur so lange sichtbar, wie die Borrelien an Zeit benötigen, um von der Einstichstelle in der Haut einen Zugang zu Lymphe zu finden, um dann von dort in die Lymphbahnen einzudringen und sich im Körper des Wirtes zu verteilen.

Hinzu kommt, dass inzwischen nicht mehr nur Zecken an der Übertragung der Lyme Borreliose beteiligt sind, sondern auch Bremsen und andere blutsaugende Insekten im Verdacht stehen, Überträger der Krankheit zu sein.

Auch vergeht oft eine lange Zeit, nicht selten Jahre, bis sich Symptome einer chronischen Borreliose zu zeigen beginnen. Wer denkt dann noch an einen zurückliegenden Zeckenbiss.

Ablauf einer Borrelien-Infektion:

Die Borrelien verbreiten sich im Lymphsystem des Wirtes und werden von einem aktiven Immunsystem innaktiv gehalten. Sie können sich perfekt an ihre jeweilige Umwelt anpassen. Durch eine ständige Rekombination ihres genetischen Repertoires entziehen sie sich der Immunabwehr. Sobald aber eine Schwäche auftritt, auch eine latente – beispielsweise beruflicher oder emotionaler Stress, oder eine Erkrankung – schlägt die Stunde des Borrelia burgdorferi. Er beginnt seine Stoffwechselprozesse und seine Vermehrung in Gang zu setzen. Durch die Rekombinationen ist das Immunsystem nicht in der Lage, auf alle aktiven Borrelien zu reagieren.

Die Probleme im Körper werden durch die Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel der Borrelien verursacht, sozusagen eine Vergiftung des Systems. Dies führt zu einer weiteren deutlichen Schwächung des Immunsystems und schaukelt so die Symptomatik immer weiter nach oben. Hat dieser Prozess erst einmal begonnen, ist schnelles Handeln entscheidend. Je länger die Infektion aktiv ist, desto größer ist die Schädigung, desto länger dauert der Weg zur Heilung.

Heilung bedeutet im Übrigen nicht das Ausrotten der Erreger, sondern die Sanierung des Milieus und die damit verbundene Stärkung und Aktivierung des Immunsystems, welches die Borrelien wieder zurückdrängen und inaktiv setzen kann. Durch eine Immunmodulation wird dem Körper der Erreger sichtbar gemacht – dies gilt im übrigen auch für die durch eine Antibiotikabehandlung entstandenen zellwandfreien CWD oder L-Formen der Bakterien.

Behandlung mit Antibiotika?

Der schulmedizinische Ansatz vertritt die Ansicht, dass durch eine lange und hochdosierte Gabe von Antibiotika – wir reden über Zeiträume von mindestens fünf Monaten – die Borrelien vernichtet werden können. Der Mensch als Ganzes wird von der Therapie nicht berücksichtigt.

Eine Therapie mit Antibiotika über einen solch langen Zeitraum führt unweigerlich zur Zerstörung der Darmflora in mehr oder weniger großen Umfang. Nun beteiligt sich unser Darm zu 80% am Immungeschehen. Und dies sind nicht nur die Peyer-Plaques, sondern die gesamte funktionierende Darmflora. Diese Darmflora, mit einer intakten Darmschleimhaut die den Darm abdichtet, trägt sorge dafür, dass Krankheitserreger, Schad- und Giftstoffe, Stoffwechselprodukte ausgeschieden werden können. Eine zerstörte Flora zieht in Folge eine Schädigung der Darmschleimhaut mit sich. Der Darm wird durchlässig, was zur Folge hat, dass Schadstoffe und Krankheitserreger wieder zurück in den Körper gelangen. Die zerstörte Darmflora macht Raum frei für die Besiedelung mit Candida- und Hefepilzen.

Gegen viele Antibiotika sind die Erreger inzwischen resistent. Antibiotika hinterlassen außerdem zellwandfreie Bakterienformen – CWD oder L-Formen -, die jederzeit das Geschehen wieder aktivieren können. CWD- oder L-Formen sind für das Immunsystem nicht mehr erkennbar. Damit ist ein chronischer Verlauf gewissermaßen vorprogrammarisiert. (Ausnahme: immunmodulierende Behandlung)

Diagnostik der Borreliose in der Naturheilpraxis:

Die Antikörperkonzentration (Titer) und das Antikörperspektrum bei infizierten Personen korrelieren nicht mit der Schwere der Erkrankung!

Unter diesen Voraussetzungen muss eine zuverlässige Labordiagnostik der Borreliose folgende Kriterien erfüllen:

  • Erfassen aller Borrelien-Antigene
  • Erfassen aller human pathogenen Borrelien-Genospezies

Man kann nie voraussagen, welche und wie viele Antigene die Borrelien im infizierten Patienten exprimieren (ausbilden). Da vom Immunsystem Antikörper nur gegen ausgebildete Antikörper gebildet werden, kann eine Laboruntersuchung mit begrenzter Antigen-Zahl des Testsystems zu falsch negativen Befunden führen (eine Infektion wird nicht erkannt). Die in den Arztpraxen üblichen Nachweise mit ELISA, Western-Bloting-Methode, oder Immunflureszenstest liefern in 50 % der infizierten Fälle ein negatives Ergebnis, da nicht alle Antikörper getestet werden

Besteht für mich der dringende Verdacht auf eine Infektion mit Borrelien, so lasse ich diesen Verdacht in einem Speziallabor mit Test auf alle Antigene bestätigen oder entkräften.

Naturheilkundliche und homöopathische Behandlung der Borreliose:

Es gibt kein Standard-Schema für die naturheilkundliche oder homöopathische Behandlung der Borreliose. Jeder Patient muss mit seiner Geschichte individuell betrachtet werden. Dies erfolgt in meiner Praxis mittels einer umfassenden, ausführlichen systemischen (nicht systematischen) Anamnese. Auch der miasmatische Ansatz wird von mir berücksichtigt. Es gilt, die Ursache der Erkrankung im System des Patienten herauszufiltern. Die homöopathische Behandlung erfolgt nach den Regeln der klassischen Homöopathie. Um die Reaktionsfähigkeit des Organismus wieder herzustellen, erfolgt zusätzlich die Sanierung des Milieus mit allgemeiner und spezifischer Regulation und am Schluss durch Immunmodulaltion.

Parallel findet die Sanierung der Darmflora statt. Daher steht am Beginn einer jeden Behandlung ein spezifisches Labor. Anhand von Stuhlanalysen wird die vorhandene Darmflora und der Zustand der Darmschleimhaut abgebildet und die Therapie auf das Geschehen abgestimmt.

Entsprechend der Symptomatik wird die Behandlung durch hochdosierte Vitamin-Injektionen und Vitami-C-Hochdosistherapie unterstützt.

Eine naturheilkundliche Behandlung kann durchaus einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen (vor allem wenn Patienten mit Antibiotika (Infusionen!) behandelt worden sind), währen der aber die Symptomatik bereits eine deutliche Besserung erfährt. Dafür ist das Problem dann aber auch nachhaltig gelöst.

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Nach BGB § 203 und § 353 unterliegt der Heilpraktiker der Schweigepflicht
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Vortragsreihe „Behandlungskonzepte“
Lernschwächen, Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsschwächen, Rechen-, Rechtschreib- und Leseschwächen, oder Prüfungsängsten bei Kindern und Jugendlichen. Die Anforderungen aus Gesellschaft, Schule und Studium an Kinder und Jugendliche nehmen stetig zu. Um diese Anforderungen erfolgreich bewältigen zu können, ist es notwendig, dass der Organismus auf seine Potentiale frei zugreifen kann. Die Ursachen für Lernstörungen sind vielfältig. Im Vortrag erfahren Sie, welche Einflüsse systemisch, aus dem Organismus und aus der Umwelt zu einer Schwächung der Potentiale und damit zu vermindertem Lernerfolg und/oder zu Lese-, Rechen- und Rechtschreibschwächen führen. Sie erfahren, wie Behandlungskonzepte dazu in einer modernen, ganzheitlich arbeitenden Naturheilpraxis aussehen. Auf klinische und traditionelle Laborverfahren wird ebenfalls eingegangen.
Im Anschluss bleibt Raum zur Diskussion und für Ihre Fragen.